Bücher, die ich selber gern lese

 

Ich stelle hier Bücher und AutorInnen vor, die ich selbst herausragend finde. Vielleicht kann ich die Eine oder den Anderen ja mit meiner Begeisterung anstecken. =)

 

 

5. Buchvorstellung: Eine Trilogie: beziehungsweise liebe, leben nebenbei & bestenfalls alles

Foto: Verlag
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Heute kommt einmal ein Buchtipp für erwachsene Leser/-innen! :-)



Unterhaltungsliteratur zu schreiben, ist in Deutschland ja leider immer noch so ein bisschen verpönt. Dabei ist es sehr, sehr schwer, gute Unterhaltung zu machen. Und diese Trilogie von Tania Witte i s t gute Unterhaltung.

Sie ist sprachlich wunderschön gemacht, die Figuren wachsen einem regelrecht ans Herz (ich vermisse sie schon!), die Spannungsbögen sind straff - man freut sich andauernd aufs Weiterlesen.


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Da auf den Covern die Reihenfolge nicht ersichtlich ist, hier die optimale Lesereihenfolge:

1) beziehungsweise liebe
2) leben nebenbei
3) bestenfalls alles


Ich selbst habe allerdings zufällig mit dem zweiten Buch angefangen, dann das dritte und danach das erste gelesen. Und was völlig chaotisch klingt, war eine höchst interessante Erfahrung: Die Bücher lassen sich super auch durcheinander lesen!



Foto: Verlag
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Spannender ist es jedoch definitiv, mit dem ersten zu beginnen und sich auf die Geschichten und Charaktere der Figuren einzulassen, vor allem aber auf ihre Geheimnisse, die nach und nach entfaltet werden.

Figurenarbeit ist übrigens die große Stärke der Autorin. Sie schafft es, mit liebevoller Hand plastische Charaktere zu schaffen, die uns aus den Seiten herauswinken – und sie macht mit jeder einzelnen eine echte (und manchmal höchst überraschende!) Entwicklung durch.

Warum geht’s eigentlich?

In „beziehungsweise liebe“, „leben nebenbei“ und „bestenfalls alles“ wird ein herrlich queerer Kosmos an Beziehungsgeschichten entworfen.
Man verfolgt – wie in einer süchtig machenden Soap – verschiedenste Lebensgeschichten, die alle lose oder fester miteinander verschränkt sind, und die natürlich immer an besonders spannenden Stellen abbrechen, während dann eine der anderen Geschichten weitergeführt wird. Die Autorin erzeugt damit einen Lesesog, dem man schwer entkommt. (Und es auch gar nicht möchte.)


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Foto: Verlag
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Die Stimmungen, die wir Leser/-innen in der Trilogie durchlaufen, sind vielfältig: von brüllend komisch, über mystisch-geheimnisvoll, bis kriminalistisch-detektivisch und zum Schluchzen – alles ist dabei. Und alles passt.
Der dritte Teil ist merklich ernster als die ersten beiden, trotzdem – und das ist eine Stärke! – ist er nicht weniger unterhaltsam als die ersten beiden. Er schenkt uns einfach noch ein weiteres Gefühl, traut sich, emotionaler werden.

Und das Tolle: Die Autorin hat nicht nur interessante Themen, sie kann v.a. schreiben! Oh ja. Immer werden da mit leichter Hand kleine sprachliche Perlen ausgeworfen. So kommen auch sprachaffine Leser und Leserinnen auf ihre Kosten!

Tania Wittes unterhaltsame Trilogie ist ein Lesevergnügen in der Manier der Maupin'schen Stadtgeschichten. Gefühlvoll, witzig, farbig – und manchmal sogar richtig herzzerreißend.


Fazit:
Tania Witte hat hier etwas ganz Wunderbares geschaffen: eine große, kleine Serie, der ich viele Leser/-innen wünsche!





4. Buchvorstellung: Luke und Jon

Foto: Verlag
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Irgendwie liebe ich Bücher über Sonderlinge, und dieses Buch hier ist auf dem Jugendbuchmarkt seltsamerweise untergegangen, was ich ehrlich sehr bedauere, denn es ist wunderschön. Ich hoffe, dass ich durch meine Buchvorstellung hier einige LeserInnen begeistern kann. Der Roman ist wirklich toll und erhält meine klare Leseempfehlung! :)

 

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Klappentext:


„Das erste Mal begegnete ich Jon an einem Dienstagmorgen um halb acht. Dad trat an der Tür zur Seite, und meine Augen trafen auf das helle Morgenlicht: Selbst in der frühen Morgensonne sah er ungewöhnlich aus. Er trug Großvaterklamotten: braune Schuhe, eine graue Hose und einen dunkelgrünen Wollpullover. Und eine verdammte Krawatte. Sein Seitenscheitel legte eine dünne weiße Linie frei, und jede einzelne Haarsträhne wirkte starr, als wäre sie festgeklebt. Dad hatte uns allein gelassen, und wir standen einfach da und sahen uns an."

Robert Williams‘ Roman Luke und Jon ist ein starkes, souveränes Coming-of-Age-Debüt über eine ungewöhnliche Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden. Prämiert mit dem englischen National Book Tokens Prize, der Buchhändler auszeichnet, die selbst Romane schreiben.


Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte von Luke, dessen Leben einen tiefen Bruch erfährt: Seine Mutter stirbt bei einem Unfall. Zusammen mit seinem introvertierten Vater wagt er in einer anderen Stadt einen neuen Beginn. Bitterarm wie sie sind, können sie sich nur eine Bruchbude von Haus leisten, fern der Stadt, auf einem kargen Berg.

Dort treffen sie auf Jon, der auf der anderen Seite des Bergs wohnt, ein schräger Typ in Lukes Alter, der Opaklamotten trägt, Lexikonwissen vorträgt und ansonsten schweigt. Ein Ausgestoßener in der Schule, der ein Geheimnis hat. Irgendwas scheint er sorgsam vor der Außenwelt zu verbergen ...

Das Hinreißende an diesem Buch ist eigentlich weniger die Geschichte, die erzählt wird, als w i e sie erzählt wird. Da treffen also drei ziemlich schräge Typen aufeinander, und alle drei sind irgendwie am Ende, ziehen aus der Begegnung jedoch unerhörte Kraft und Überlebenswillen. Das könnte entweder zur Klamotte oder triefend kitschig werden, aber zwei weitere Akteure in diesem Buch sind: Sprachschönheit und das Gefühl. Williams schreibt schnörkellos und klar, und hin und wieder geht ein wunderschönes Bild in den Zeilen auf. Und das duftet. Zum Niedersinken gut. Die Emotionalität liegt vor allem in diesen Bildern, und ich muss sagen, mich hat das Buch sogar stellenweise zum Schluchzen gebracht.

 

Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für alle, die gern eine kleine und doch große Erzählung über das Anderssein, über Trauer und die Macht wahrer Freundschaft lesen möchten.

 

 

 

3. Buchvorstellung: Wir haben schon immer im Schloss gelebt

Foto: Verlag
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Ich freue mich heute ganz besonders, euch ein neues Buch vorzustellen, denn dieses hier gehört schon lange zu meinen Lieblingsbüchern. Unglücklicherweise war es ebenso lange im Buchhandel komplett vergriffen. Wir sehr habe ich mich gerade gefreut, als ich gesehen habe, dass es wieder aufgelegt worden ist! Endlich! Zwar ist es "nur" als E-Book käuflich, aber immerhin: Es ist wieder da und findet hoffentlich ganz viele LeserInnen. Ich hoffe, es findet euch, denn dieses Buch ist es wirklich wert. Es ist gnadenlos verführerisch ...

 

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Klappentext:
Ich heiße Mary Katherine Blackwood. Ich bin achtzehn Jahre alt, und ich lebe zusammen mit meiner Schwester Constance. Ich habe oft gedacht, dass ich mit ein bisschen Glück als Werwolf auf die Welt gekommen wäre, weil Mittel- und Ringfinger an beiden Händen gleich lang sind, aber ich muss mich mit dem zufriedengeben, was ich nun einmal bin. Ich wasche mich nicht gern und mag weder Hunde noch Lärm. Ich mag meine Schwester Constance, Richard Plantagenet und Amanita phalloides, den grünen Knollenblätterpilz. Sonst lebt niemand mehr von meiner Familie.
 
Meine Meinung:
Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viel Wucht hat wie dieses. Das so beklemmend, ausweglos und verführerisch ist wie dieses.

Shirley Jackson ist eine ausgezeichnete Autorin. In den USA gehört sie zum Kanon, in Deutschland ist sie weitgehend unbekannt. Sicher - im Bereich des Unheimlichen, des psychologischen Horrors ist sie durchaus ein Name, doch ihre Texte sind mehr als bloße Schauergeschichten, Gruselsezenarien und Gothic Novels. Shirley Jacksons Texte sind literarisch.

"Wir haben schon immer im Schloss gelebt" ist nur hundertsiebzig Seiten lang, ein unauffälliges kleines Bändchen. Der Klappentext verspricht die Geschichte zweier Mädchen, Geschwister, die nach einem verheerenden Unglück als einzige Überlebende der Familie in einem Schloß weiterleben. Vom Dorf werden sie geächtet, und keine der beiden bemüht sich, diesen Umstand zu ändern.

Dies also ist die Geschichte, die auf der Oberfläche erzählt wird. Mit großer Spannung und einer blutvollen Sprache. Doch es ist eben nur die Geschichte auf der Oberfläche. Bereits nach einer Seite merken wir, daß hier noch eine zweite, eine ganz andere Geschichte erzählt wird: Wir befinden uns womöglich mitten in einem psychotischen Hirn. Langsam spüren wir: Nichts ist so, wie wir es lesen.

Dies ist ein Schauerroman und es ist keiner. Die Geschichte ist zugleich real lesbar und als Bild. Natürlich gibt es dieses Schloss, aber nur auf der Oberfläche der Geschichte. Tauchen wir ein wenig tiefer in unser eigenartiges Gefühl beim Lesen, tauchen UNTER die Oberfläche, wird dieses Schloss zum Hirn eines Menschen, der dieses Buch erdenkt. Es gibt nur diese eine Hirn, und in diesem leben die beiden Schwestern. Alles geschieht jetzt. In der Gegenwart, in einer einzigen Person. Wir sind Zeuge, wie ein Hirn zugrunde geht. Es ist eine verstörende, eine tief berührende und zugleich verführerische Geschichte des Wahnsinns.

Das Starke an diesem Buch ist sein Humor. Ja, es ist düster, doch zugleich humorvoll, kein schwarzer Humor, sondern echte Leichtigkeit. Wie in ihrem bekanntesten Roman "Spuk in Hill House" vermag es Shirley Jackson auch in diesem Buch, durch die Leichtigkeit jenen Kontrast herzustellen, der das Kranke, Schwere und Psychotische erst unentrinnbar macht.

"Wir haben schon immer im Schloss gelebt" ist ein erstklassiges Buch. Geschrieben in einer ungewöhnlich fantasievollen und dabei doch knappen Sprache, mit einer Soghaftigkeit, die ihresgleichen sucht.

Lest es nicht, wenn ihr gerade labil und angreifbar seid - es wird euch mit Leichtigkeit in jene Zwischenbereiche ziehen, die riskant und von verstörender Verführungskraft sind. Lest es, wenn ihr stark seid. Und genießt seine dunkle Schönheit!
 
 
 

2. Buchvorstellung: Die Lichtung

Foto: Verlag
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Das Buch, das ich heute vorstellen möchte, ist ebenfalls eine Art Dystopie. Wie jeder Geheimtipp ist auch dieses Buch eher unbekannt - leider völlig unverständlicherweise, denn es ist spannend und mysteriös, atmosphärisch und echt toll geschrieben!

 

Klappentext:

Nell und Eva leben mit ihren Eltern in einem kleinen Haus am Waldrand nahe einer Kleinstadt. Beide Schwestern haben große Pläne. Nell möchte studieren und Eva Karriere als Tänzerin machen. Doch etwas in der Welt verändert sich. Die Stromversorgung wird unregelmäßig, bis sie schließlich ganz zusammenbricht, Benzin und Lebensmittel gehen aus, es gibt keine Zeitungen mehr, und erschreckende Gerüchte gehen um: Man spricht von Krieg, Seuchen, Erdbeben und einer Explosion in einem Atomkraftwerk. Als schließlich, nach dem Tod der Mutter, auch noch der Vater der beiden durch einen Unfall stirbt, bleiben Nell und Eva allein und isoliert zurück. Erst da beginnen die Mädchen allmählich zu begreifen, daß die Zivilisation tatsächlich zusammengebrochen, die vertraute Welt unwiederbringlich verloren ist und es jetzt nur noch um ihr Überleben geht.

 

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Jean Hegland hat nicht nur eine Vision aus weiblicher Sicht entworfen, die so real erscheint, weil sie nachvollziehbar, klar und wahrhaftig erzählt ist, sie hat auch einen fesselnden, poetischen und gefühlvollen Roman über die Liebe und die Freundschaft zweier Schwestern geschrieben, die gemeinsam ihren Weg suchen, in einer für sie nicht vertrauten, aber ursprünglichen Welt der Natur und des Waldes. »Die Lichtung« ist ein faszinierendes Buch, das die Leser in seinen Bann zieht und sie, noch lange nachdem sie das Buch aus der Hand gelegt haben, nicht daraus entläßt.

 

 

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein Glücksfall. Hier traut eine Autorin ihrer Geschichte, lässt sie ganz langsam sich entfalten und nimmt uns LeserInnen in den Sog des Rätselhaften und Unheimlichen mit, der sich Seite für Seite steigert.

Wer Marlen Haushofers Die Wand mag, sollte auch Jean Heglands "Die Lichtung" lesen. Beide Bücher sind schwarz und "romantisch" - auf gnadenlose Art. Beide verbindet ein ähnliches Motiv und eine ähnlich düster-soghafte Grundstimmung.

In Die Wand findet sich eine Frau eines Morgens von einer nicht sichtbaren, aber undurchdringlichen Wand umgeben, und die Welt hinter dieser Wand hat aufgehört zu existieren. Nach und nach verdichtet sich die Ahnung, dass allein das von der Wand umgebene Tal am Leben geblieben ist, dass diese Frau also die letzte Überlebende der Welt ist. Aber was ist passiert? Eine Umweltkatastrophe oder etwa ein militärisches Experiment, das schiefgelaufen ist? Bis zum Schluss wird diese Frage in "Die Wand" schmerzhaft im Raum stehen.

Auch in "Die Lichtung" geht die Welt auf sonderbar ungeklärte, aber unaufhaltbare Weise zugrunde. Wir erfahren Gerüchte: Politische Putschs habe es vielleicht gegeben, Anschläge auch. Seuchen tauchten auf und griffen um sich, Klimakatastrophen geschahen - oder auch alles zusammen. Genaues weiß keiner, und nach und nach versiegen die vertrauenswürdigen Quellen, denn das Stromnetz bricht zusammen, Fernseh- und Radiostationen senden immer seltener, bevor sie nur noch Musik vom Band spielen und schließlich ganz verstummen.

So wie in "Die Wand" ist es auch in "Die Lichtung" eine weibliche Kraft, die mit der Katastrophe umgehen muß und sie schließlich überlebt. Bei Marlen Haushofer war es eine Frau um die fünfzig. Bei Jean Hegland sind es zwei Mädchen, Geschwister, 17 und 18 Jahre alt.

Es ist ein faszinierendes, ein feinfühliges und dennoch brutales Buch. Eins, für das ich dankbar bin. Denn anders als andere Bücher, hinter denen allzu deutlich das Konstrukt, die Absicht des Autors/der Autorin oder ein pädagogischer Zeigefinger hervorscheint, nimmt dieses Buch einen mit. Es nimmt einen mit, im positiven und negativen Sinne: Es saugt einen ein und tut einem weh. Und dabei ist es so wunderbar reichhaltig und spannend, dass man es am liebsten in einem Zug lesen möchte, austrinken.

 

Es ist beileibe kein Action-Buch - es passieren überhaupt nicht viele Dinge. Es ist leise und langsam und fein gewebt. Wer sich für die leiseren Töne begeistern kann, dem sei dieses Buch wirklich empfohlen.

Es packt einen am Herz und an jener Sehnsucht, die wir noch aus der Kindheit kennen müssten - wenn wir Bücher lasen, wo Kinder ganz allein durch einen sibirischen Wald wandern mussten, wo sie über gefährliche Meere fuhren und sich durch ferne Abenteuer schlugen, wo sie ausgesetzt waren auf wilden Inseln oder in eisigen Welten - ohne Eltern, ohne Hilfe außer sich selbst -, und Jean Hegland schafft es, diese Sehnsucht wieder zu berühren.

"Die Lichtung" ist ein Buch, das ich schon mehrfach gekauft und verschenkt habe, und das ich jedem und jeder empfehlen möchte, der und die Interesse an einer zwar leisen, aber wunderbar geschriebenen Erzählung, einer fantasiereichen Sprache, an dunkler Romantik, der Besinnung auf die Natur und ja: einer frauenorientierten Sichtweise auf heutige Probleme hat.

 

 

 



1. Buchvorstellung: Träume digitaler Schläfer

Foto: Verlag
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Träume digitaler Schläfer von Anja Kümmel ist eine im Mai 2012 im thealit Verlag erschienene außergewöhnlichen Dystopie, der ich viel mehr Aufmerksamkeit und LeserInnen wünsche. Ein kleiner Geheimtipp, der ein bisschen Konzentration braucht, aber das ist ja nicht gerade das Schlechteste.

 

Anja Kümmel, 1978 in Karlsruhe geboren, erhielt 2010 den GEDOK-Literaturförderpreis. Dies ist eine literarische Auszeichnung, die alle drei Jahre an eine Autorin für einen herausragenden Text vergeben wird, der den Blick auf die Frau in der Gesellschaft und aufs soziale Geschlecht lenkt. Ich selbst durfte die Laudatio auf diese wunderbare, talentierte Schriftstellerin halten und hoffe seitdem, dass endlich ein großer Publikumsverlag aufmerksam wird und dem Schattendasein dieser Autorin ein verdientes Ende bereitet.

 

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Klappentext:

Sieben Jahre nach Ende des dritten Weltkriegs. Wirtschaftskonzerne regieren den ehemaligen Nordblock. Geschlechterunterschiede gibt es nicht mehr. Zumindest an der Oberfläche. Ashur und Elf leben im Untergrund. In virtuellen Räumen, in U-Bahn-Schächten, in der Kanalisation. Obwohl sie einander nicht kennen, haben sie etwas gemeinsam: Sie träumen. Von vergangenen Zeiten, von sich, von einander, in veränderter Gestalt. Ashur wird Adina wird Ana Luz. Elf wird Emrys wird Eva. Und nichts ist mehr, wie es schien.

 

Meine Meinung:

 

Foto: Hannes Windrath
Foto: Hannes Windrath

 

 

 

 

 

 

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