Einhörner im 21. Jahrhundert ...

Meine erste Herausgeberschaft! :)

 

Klappentext:

Spannend, witzig, skurril, melancholisch und überraschend: 22 Geschichten zeigen Mädchen, die gängige Vorurteile und Geschlechterrollen durchbrechen. Die jungen Protagonistinnen befinden sich im Spannungsfeld zwischen den Lebensentwürfen ihrer Umgebung und ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen. In den Erzählungen haben Kinder mit der sexuellen Orientierung ihrer Eltern sehr viel weniger Probleme als diese selbst, verliebt sich eine junge Frau in die beste Freundin, fällt ein Mädchen durch eine Zeitfalte ins Mittelalter und boxt sich durch – und es tauchen Einhörner auf, die keine "fluffigen, pinken Plüschtiere" sind.

 

Mit Texten von Ingrid Annel, Juliette Bensch, Anja Frisch, Sabine Funder, Laura Henkel, Vera Kissel, Katharina Korbach, Anja Kümmel, Sophie Micheel, Anthonie Partheil, Kim Katharina Salmon, Kathrin Schrocke, Claudia Schuster, Corinna Waffender, Antje Wagner und Tania Witte.

 

 

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Auszeichnungen / Empfehlungslisten:

 

- Empfehlungsliste für gendersensible Kinder- und Jugendbücher der Stadt Zürich (Winter 2016)

 

- Empfehlungsliste für Kinder- und Jugendbücher ohne Rollenklischees des Kantons Basel-Stadt (Frühjahr/Sommer 2017)

 

 

Pressestimmen

Foto: D. Schmegel / Stadtbibliothek Gräfenhainichen
Foto: D. Schmegel / Stadtbibliothek Gräfenhainichen

"Erfahrene Autorinnen (...) zelebrieren, was eine Kurzgeschichte kann: auf wenigen Seiten den Leser anrühren und eine Geschichte anreißen, die weit über das Geschriebene hinausgeht. Das lässt dieses Buch exemplarisch werden und es sollte ab sofort in den Kanon der Oberstufenlektüren aufgenommen werden. Mit den stilistisch sehr verschiedenen und handlungsvariablen Geschichten lässt sich nicht nur übersichtlich ein Unterricht zum Thema Frauenrollen, Gesellschaft und Wandlung bestreiten, sondern sie entführen auch in 22 Rollen, von denen die eine oder andere vertraut vorkommt." (Christine Paxmann, Eselsohr, Juli 2016)

 

"Gemein ist ihnen allen (den Geschichten) das aufstörerische Potenzial, um es mit einem Begriff zu fassen, den Carsten Gansel in den literaturwissenschaftlichen Diskurs eingebracht hat. Aufstörung ist hier gemeint im Sinne einer Grenzüberschreitung, die Aufmerksamkeit erregt. (...) Die Geschichten leben einerseits von ihren unangepassten Protagonistinnen, andererseits von den Erwartungsbrüchen, mit denen die Texte spielen. (...) Ein lesenswerter, bunter Geschichtenband mit sehr heterogenen Erzählungen, die zum Nachdenken einladen und zum Teil nachhaltig irritieren."

(Dr. phil. Kirsten Kumschlies, KinderundJugendmedien.de)

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"Wir bräuchten viel viel mehr solcher Stimmen – gerade auch für den Schulunterricht –, um auf subversiv-spielerische Weise früh anerzogene Erwartungen an Geschlechterrollen zu hinterfragen und Lebensentwürfe aus ihrem unfreien Korsett immer wieder reproduzierter Normen zu befreien.

Ronja von Rönne muss sich für diese anderen Erzählungen, diese anderen Geschichten von Frauen, nicht interessieren, weil sie der Feminismus nicht interessiert. Es ist nur schade, weil der Feminismus intelligente Frauen und Männer prinzipiell eigentlich braucht, damit alle Formen von Wirklichkeit zusammen das eine Ziel verfolgen können: sich frei zu fühlen im eigenen Lebensentwurf, weil er der eigene sein darf."

(Riccarda Gleichauf, Faust Kultur)

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"Die Geschichten erzählen von Mädchen und Frauen außerhalb stereotyper Rollenbilder, die mit der eigenen sexuellen Identität konfrontiert werden, sich verlieben, Heldentaten vollbringen oder Fehler machen. Die Menschen verlieren oder endlich finden. Das geht mal komisch, mal berührend oder spannungsgeladen von statten. (...)
Mädchen lieben Einhörner, aber nicht nur auf pinken Shirts sondern auch als SuperheldIn im selbstprogrammierten Videospiel. Unicorns don´t swim setzt starren Mädchenposen lebendige und mutige ProtagonistInnen entgegen."

(12. Mai 2016, Aviva - Onlinemagazin für Frauen)

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"Die fast ausnahmslos hohe Qualität der Erzählungen macht Unicorns don't swim auch für jene interessant, die sich selbst nicht als Außenseiter verstehen. So gesehen möchte Unicorns don’t swim allen (Mädchen) Mut machen, ihre Andersartigkeit anzunehmen, gerade in einem Alter, wo der Drang dazuzugehören mindestens ebenso stark ist wie der Protest." (Mitteldeutsche Zeitung, 22. April 2016)

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"Die 22 Kurzgeschichten stellen liebgewonnene Perspektiven auf Geschlechterrollen, Beziehungen und Lebensentwürfe in Frage. Und das ohne verstockt oder belehrend zu wirken. Im Gegenteil: Die Storys sind herrlich bunt und authentisch und erzählen von Skaterinnen, Schwestern mit Magersucht oder auch Müttern, die zu Vätern werden." (FRITZ Radio / rbb, Buchtipp, 13. April 2016)

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Lesermeinungen (Blogs, Leseforen und Buchläden)

 

"Manchmal vergisst man auf dem Weg zum Erwachsenwerden, wie man sich fühlte. Und nicht nur das, wir nehmen so vieles als männlich, weiblich, als normal oder unnormal wahr und vergessen, einfach zu sein - ohne Wertung. Die Autorinnen spiegeln uns die Stereotpyen, die wir nicht selten ungefragt annehmen und lassen die Heldinnen mit ihnen spielen."

(Gülden Gülaydin, Eltern heute, 29. Juni 2016)

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"Unicorns don't swim ist wie eine "Tüte Gemischtes", auf die man sich einlassen muss und dabei auf viele Bonbons stößt, die Lust darauf machen auch andere Werke der vertretenen Autorinnen kennen zu lernen."

(Anette Leister, Katze mit Buch, 26. Mai 2016)

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"Mädchen sind toll! Mädchen sind vielseitig! Und endlich gibt es ein Buch über Mädchen, dass sie auch so vielseitig beleuchtet, wie es selten der Fall ist. Hier schaffen Autorinnen nicht nur ein Bild davon, was es heißt "Mädchen" zu sein, sondern geben ein positiv bestärkendes Bild von weiblichen Jugendlichen, die ihren ganz eigenen Weg gehen. Davon brauchen wir noch viel mehr!" (Prinz Eisenherz Buchhandlung, Berlin)

 

"Beim Lesen macht es hier förmlich Klick, wenn der Schalter einrastet und man sich eigener Denkfallen bewusst wird. (...) Aufs Korn genommen werden das Anderssein aus unterschiedlichsten Blickwinkeln, Zuschreibungen von außen, was als männlich oder weiblich definiert wird, Übergänge in der persönlichen Entwicklung. Zwischenwelten zeigen sich z. B. im erlebten Entgleiten des eigenen Körpers in der Pubertät oder in Momenten des Erkennens. Antje Wagner wünscht in der Literatur mehr dieser Zwischensituationen und damit mehr Identifikationsmöglichkeiten für Jugendliche." (Buchdoktor bei "Büchereule")

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Foto: Hannes Windrath
Foto: Hannes Windrath

 

 

 

 

 

 

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