Ein geheimnisvoller All-Age-Thriller

Mein erstes Jugendbuch erschien 2009 bei Bloomsbury und wurde zu meiner Überraschung sofort ein Publikumserfolg. Hier greife ich die Spannungsdramaturgie wieder auf, die ich 2003 das erste Mal mit "Mottenlicht" ausprobiert habe.

 

Die vierzehnjährige Franka muss von Berlin nach Waldburgen ziehen, in ein Elbdorf mitten in Sachsen- Anhalt. Sie ist der "Neuzugang" im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Ort. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf das verlassene Dorf Unland, diese Ruinenlandschaft am Waldrand, anspricht? Als plötzlich ein Junge aus dem Haus Eulenruh verdächtigt wird, einen Diebstahl begangen zu haben, gründet Franka eine Bande. Während die "Eulen" versuchen herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt, stoßen sie auf ein viel größeres und unheimlicheres Geheimnis.

 

Auszeichnungen: ver.di Literaturpreis 2010, Prädikat "Beste 7 Bücher für junge Leser" (DeutschlandRadio/Focus), "White Ravens"-Prädikat der Internationalen Jugendbibliothek, Jugendbuchfavorit der Stiftung Lesen, Jugendbuchliste (SR/Radio Bremen), Top 20 der Moerser Jugendbuchjury

 

 

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Pressestimmen

"Ich habe UNLAND gelesen, das nicht nur sehr spannend war, sondern mir auch sehr viel über Jugendliche in der heutigen Zeit vermittelt hat. (...) Es geht um menschliche Erfahrungen von Identität, Einsamkeit, Eifersucht etc., nicht anders als bei Shakespeare oder anderen großen Literaten", November 2012, Manfred Spitzer (Hirnforscher) im Buchjournal

 

"(...) Die Autorin hat einen zutiefst unheimlichen Thriller geschrieben und gleichzeitig ein einprägsames Bild einer Family von Heimkindern geschaffen, das mit allen gängigen Vorurteilen aufräumt", Dore Sanner, Bremen online

 

"(...) Franka ist eine sehr sympathische, authentische Figur, die nicht nur körperlich, sondern auch geistig viel Fleisch auf den Rippen hat. Die Autorin Antje Wagner hat ein großes Talent, interessante, ungewöhnliche und glaubwürdige Charaktere zu erfinden, die einen immer wieder überraschen. Da sind selbst Nebenfiguren ein Genuss, weil jede ein liebevoll gestaltetes Original ist. Außerdem gibt es selten eine Jugendbuch-Autorin, die so einen lebendigen Stil schreibt. In Unland heißt es nicht einfach: „Die Sonne brannte vom Himmel“ sondern „Die Sonne schaltete von Backen auf Grillen um“. Ohrringe klimpern nicht einfach, sondern machen „ein Geräusch, als würden viele Leute hektisch mit Sektgläsern anstoßen“. Und wenn eine Frau sich aufregt, klettert ihre Stimme hastig eine Leiter hoch. (...)", ERF Evangelischer Rundfunk

 

"(...) An Franka hat mir sehr gefallen, dass sie für alles zu haben ist, vor nichts zurückschreckt und sich nicht von anderen beeinflussen lässt.
Unland ist von Beginn an ein sehr spannendes und fesselndes Buch, das meiner Altersgruppe gerecht wird. Wenn man einmal angefangen hat, es zu lesen, kommt man nicht mehr davon los", Carolin Schuster, 14 Jahre, quergelesen, rbb Rundfunk

   

„Sie zeichnet sensible Lebenslinien vor (erschütternd) realistischem Hintergrund, überschattet das Ganze mit handfestem Grusel und lässt jeder Figur ihre Geschichte. (...) Es kommt wahrhaftig ganz, ganz anders, als man vermutet. Antje Wagner lässt die Handlung kippen wie weiland nur Quentin Tarantino in seinem radikalen Kinofilm From Dusk till Dawn, der sich ebenfalls den Teufel um Zuschauererwartungen scherte. Ein ungewöhnliches Buch, das Jugendlichen ausgesprochen gut gefallen dürfte“, Bulletin Jugend & Literatur


"Die 14-jährige Franka ist neu in dem Wohnprojekt Haus Eulenruh. Jedes der dort lebenden sieben Kinder und Jugendlichen hat Missbrauch und Gewalt erlebt. Die ungewöhnliche Familienbande gibt einander Halt - bis zwei Jungen des Kaninchenklaus verdächtigt werden. Alles scheint mit der unheilvollen Ruine Unland zusammenzuhängen. Die Freunde werden gejagt von Schatten, die sie erst auseinandertreiben und dann zu verschlingen drohen. Ein eindringlicher Thriller mit starken Typen", Financial Times Deutschland


"In „Unland“ erkennt der Leser, dass er der falschen Fährte gefolgt ist, genau wie die Bande der Jugendlichen. Es ist ein dunkles, spannendes Buch, sehr temporeich erzählt und so nahe an den Helden, dass man sich mit ihnen solidarisiert", Tanja Kasischke, Märkische Allgemeine Zeitung

 

 "Geschickt verändert die Autorin langsam, fast unmerklich die Tonlage des Buches. Die Bedrohung wächst so langsam, dass man ihrer - ähnlich den Hauptfiguren - erst gewahr wird, als es für ein Entkommen zu spät ist. Die Spannungskurve steigt kontinuierlich, bis zum Grand-Finale - dem Kipp-Punkt. Beklemmung setzt ein. Ausgezeichnet! Eine auf der ganzen Linie gelungene Überraschung. Antje Wagner bestätigt unsere Erwartungen einzig darin, dass sie so grandios schreibt, wie sie schreibt", Hannah Pankritz, Eselsohr - Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien

Stiftung Lesen empfiehlt Unland als "Favorit" für den Herbst 2009:
"Ein Jugendroman, der seine Leser von der ersten Seite an packt! Ungewöhnlich: Die Verbindung von realitätsnah und fantastisch. Sehr spannend und – hoffentlich – auf eine Fortsetzung ausgelegt!"

"Die Erzählstränge verweben sich zu einem dichten, spannenden, äußerst realistisch erzählten Jugendroman mit starken Charakteren", Jeanne Rubner, Süddeutsche

»Ein Thriller von Antje Wagner um die 14jährige Franka, den man nicht so rasch vergisst«, Focus (bei der Vorstellung der Besten 7 Bücher für junge Leser)

»Antje Wagner [erzählt] mit viel Fingerspitzengefühl und Humor, ihre Figuren werden lebendig und lassen die LeserIn mit fiebern. Ein spannendes Buch mit vielen Überraschungen, das nicht nur Jugendlichen gefallen wird!«, Clarissa Lemp, Aviva

"Manche Romane nehmen ihre Leser an die Hand, andere werfen sie ins kalte Wasser, dieser wartet hinter der offenen Tür, um seine Leser zu erschrecken. (...) Antje Wagner wendet das gute alte Gruselmotiv des Umzugs ins Soziale. Hier führt es die Heldin in die gottverlassene Elbaue. Betreutes Wohnen in einem sachsen-anhaltinischen Kaff: in Haus Eulenruh stranden die Verlassenen und Traumatisierten, die sich mühsam gegen die Eingesessenen, Behüteten behaupten müssen. Eine realistische Geschichte, möchte man meinen, aber tatsächlich wartet noch ein Roman im Roman: die fantastische Albtraumwelt Unlands. Ausdeuten kann das, wer mag. Sich hier überraschen lassen, will jeder", Die Welt

 

»(...) dichte Charaktere und eine handwerklich ausgefeilte Sprache. Was den Roman aber vor allem lesenswert macht, ist seine Spannung. So wie es sich für einen Horrorthriller gehört, werden Figuren und Leser im Dunkeln gelassen. Hinweise werden nur spärlich nach und nach gegeben. Die alarmgesicherte Stadtchronik in der Bibliothek mit der rätselhaften Inschrift Lasst die Schatten frei, Frankas Gefühl. beobachtet zu werden, Diebstähle und Verleumdungen führen auf richtige und falsche Fährten. (...) Eine laute Antwort auf den Pädagogenruf nach anspruchsvoller, spannender Jugendliteratur«, ORF - Bücherradio, vorgestellt von Karin Haller als Jugendbuch des Monats

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Antje Wagner schreibt einen psychologisch dichten, atmosphärisch wunderbar lebendigen Roman, der fast wie ein Film vor dem inneren Auge der LeserInnen abläuft. Die Charakterisierung der Heimkinder allein ist schon so spannend, dass man den Roman nicht gern aus der Hand legt. Hinzu kommt mit dem Geheimnis von Unland ein fantastisches Element, das einen beim Lesen schaudern lässt", Maren Bonacker, Buch&Maus - Zeitschrift des Schweizer Instituts für Kinder- und Jugendmedien


"Gegen Ende des spannenden Buches erhöht sich der Gruselfaktor enorm, die Entwicklung der Geschichte ist brillant und faszinierend unvorhersehbar. Unland ist ein Jugendbuch, das hervorragend zu lesen ist und Jung und Alt fesselt. Am Schluss der Geschichte bleibt eine tiefe Ahnung von menschlicher Grausamkeit und der Schwierigkeit, Traumata in etwas Positives umzuwandeln", Gudrun Fertig, L.Mag - Magazin für Lesben)

"Nichts ist bei diesem Buch so, wie es auf den ersten Blick scheint: Nicht die "Außenseiter" stehen abseits der "Normalität". Die Gebrochenen sind die Starken. Es ist keinesfalls nur ein Kinder- und Jugendbuch und mehr als ein Thriller. Antje Wagner schuf mit Unland ein spannendes, freches und tieftrauriges "Crossoverbuch". Es richtet sich nicht ausschließlich an Jugendliche, sondern kann ebenso von Erwachsenen gelesen werden. Und während der jugendliche Leser vielleicht eher an das Wort "Fantasy" im Zusammenhang mit Unland denkt, entdeckt der ältere vielleicht auch bei sich etwas, das man lieber versteckt ...", November, Kulturportal Brandenburg

 

 

 

 

Foto: Hannes Windrath
Foto: Hannes Windrath

 

 

 

 

 

 

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